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Archive for the ‘Koller’ Category

Das hat man nun davon, wenn man verfrühte Aufklärungsarbeit betreiben will: Als ich Sohn 1 letztens erklären wollte, dass Frauen nunmal anders aussehen als Männer und ihm dann auch verklickerte, dass ich ja auch eine Frau sei, antwortete er ganz empört:

„Aber Mama, du bist doch keine Fraauuu!“

So ist das wohl – für einen Dreijährigen ist Mama halt Mama und ein Neutrum. Ich dachte (oder hoffte?) nur, dass die „das Mutti“-Phase so langsam mal vorbei wäre… Aber da ist man beim Nachwuchs wohl an der falschen Adresse.

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Eine unerwiderte Liebe

Frauen und Schuhe, ja, das ist wohl so eine Sache für sich. Ich bin nicht so ganz verrückt in der Hinsicht, aber manchmal überkommt es mich auch. Selten, aber richtig. Und dann muss ich dieses eine Paar haben. (Ja, man kann da sicher allerhand Küchenphilosophie anwenden über Konsum als Ersatz für irgendwas, das im Leben fehlt etc. pp., aber lassen wir das, denn bei mir ist das was gaaaanz anderes.) So auch letztens wieder, als ich SIE in einer Frauenzeitschrift gesehen habe. Grau, Hoch, Peeptoe. Kombiniert mit einer tollen Jeans und einer tollen Bluse an einer tollen Frau.

Haaach!

Natürlich schrie es in mir gleich „Haben, haben, haben!“, denn nur sie waren es, die mir noch zu meinem Glück fehlten. Also machte ich mich im www auf die Suche nach Bezugsquellen für diese scharfen Treter. (Wie jetzt, die sind unpraktisch? Quatsch! Sowas kann man immer gebrauchen, und wer weiß, vielleicht bekomme ich ja mal eine Einladung zu einem Galadinner/einer Oscarverleihung/einem Date mit Keanu Reeves?) Ich wurde dann auch fündig und schlich immer mal wieder online um die Schuhe herum, bis eines Tages, oh Glückes Geschick!, das Sale-Logo aufblinkte und es die Schnuckis für 30€ weniger zu haben gab. Klick, bestellt.

Und dann? Kommen die Dinger an und sind leider weniger willig. Erstens sind meine Füße irgendwie viel zu breit (ich hoffe, die machen ihre Schuhe nicht mit Absicht so schmal – wer soll denn da reinpassen, bitteschön?). Das wurmt schon mal sehr, denn eigentlich mag ich meine Füße, aber anscheinend tendieren sie wohl doch eher in Richtung Krautstampfer. Pfff. Oder ich schiebs einfach mal auf die Schwangerschaft. 😉 Und dann noch diese Höhe! 12cm, mein lieber Scholli. Da tat mir schon beim Aufstehen alles weh. Normalerweise kann ich gut in hohen Schuhen laufen, aber das hier war die Hölle auf Ketten. Hey, in den Dingern kann man nicht mal stehen.

Hilft also alles nichts, die gehen zurück an den Absender. Schade, aber aus uns wird wohl nichts werden. Einen Vorteil hat die Sache ja: Ich habe Geld gespart. Ist ja nicht so, dass mir nichts einfallen würde, wofür ich es stattdessen ausgeben könnte…

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Dass Frau Andscha in nicht allzu ferner Zukunft wieder ein Baby bekommt, ist ja nun wirklich nicht mehr zu übersehen. Allerdings ist die Murmel schon jetzt so groß, dass sie immer wieder für mehr oder weniger equickliche Reaktionen sorgt.

So letztens geschehen beim schwedischen Möbelriesen: An der Kasse hinter mir standen drei ältere Damen, dem Akzent nach aus Osteuropa stammend. Eine von ihnen sprach mich an: „Wann kommen Baby? … Zwei Wochen?“ Haha… als ich ihr wahrheitsgemäß antwortete: „Drei Monate…“ (Mitte Januar soll es soweit sein), fielen der guten Frau fast die Augen aus dem Kopf. Rasch übersetzte sie für ihre Begleiterinnen, die irgendwie Mitleid mit mir zu haben schienen. Allerdings meinte die Dame, die mich angesprochen hatte dann noch, dass ihre Tochter ja auch so ausgesehen hätte. Warum auch nicht? Meine Schwiegermutter hatte damals auch mit ähnlichem Leibesumfang zu tun, also scheint das nicht soo ungewöhnlich zu sein. Und bei dem Kindsvater, also Herrn Andscha, erst recht nicht… 😉 Trotzdem glaubt mir kein Mensch, wenn ich verkünde, dass es wirklich noch fast drei Monate bis zum errechneten Termin sind.

Besonders erheiternd ist es jedenfalls nicht, wenn ein Arbeitskollege des Mannes vorbeikommt und bei meinem Anblick als erstes prustend verkündet: „Boahaha, Du siehst ja aus, als ob Du gleich platzt!!!“ … gnnnnnn…

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… war ja gestern. Und was passiert?

Keanu Reeves spaziert durch Göttingen, wo ich nun auch lange gewohnt habe, und ich bin §%’&# noch mal ganz woanders! Aaaaaaaargh! Wenn das kein Pech ist, dann weiß ich auch nicht!

Herr Andscha hatte seltsamerweise so gar kein Verständnis für meine seltsamen Lautäußerungen und die plötzliche einsetzende Schnappatmung, als mir Frau Fettebeute die heißen Neuigkeiten mitteilte… Warum nur?

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Wie das juckt…

Oft weiß man Dinge ja erst zu schätzen, wenn man sie nicht mehr hat. Nun war ja einer der Gründe, warum es Familie Andscha wieder ins schöne Brandenburg gezogen hat, die großzügige Anwesenheit von Wasser in mannigfaltiger Form: Seen, Tümpel, Flüsschen… Nur leider bringt das auch so manch lästiges Getier mit sich, wie ich heute am eigenen Leib erfahren durfte. Im schönsten Sonnenschein, fröhlich am Buddeln mit dem Sohn im Garten der Schwiegereltern, erwischten sie uns: fiese Mücken. Schon allein dieses Surren, und dann das fiese Piksen, wenn die einen hinterrücks von hinten anfallen und in die durch unvorteilhaft geschnittene Jeans freiliegende Hüfte stechen. Aaaargh! Und dann dieses Jucken! Mein Schwiegerpapa mag mich für ein Weichei halten, aber ich war noch nie eine von der Sorte, die dieses fiese Gefühl einfach ignorieren können. Und wenn man sich dann an den Mückenstichen zu schaffen macht, wirds ja auch nicht besser… Aber da muss ich wohl durch. Immerhin ist dies eine Sache, die Aachen der Heimat voraus hat: Ich kann mich jedenfalls nicht daran erinnern, dort jemals von einer Mücke gestochen worden zu sein.

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Zwischen den Orten

Tja, jetzt bin ich quasi heimatlos. Nicht mehr in Aachen, aber auch noch nicht in Potsdam. Die alte Wohnung ist – bis auf Herrn Andscha – so gut wie leer, und in der neuen ist auch noch nichts drin. Unser Leben – oder das, was man davon in Kisten packen kann – rumpelt gerade irgendwo in Deutschland über die Autobahn. Morgen früh kommen dann die Möbelpacker in die neue Wohnung, und ich darf dann räumen, räumen, räumen.  Ich muss sagen, dass ich mich recht seltsam fühle. Gerade jetzt merke ich, wie sehr mir Aachen zum Zuhause geworden ist. Ich vergesse oft, das da jetzt ja nichts mehr ist, keine Wohnung, in die ich kommen kann, die meine ist und die mir vertraut ist. Nun geht also alles wieder von vorne los. Ob ich mich freue? Ehrlich gesagt nicht so richtig. Im Moment jedenfalls. Die Malerarbeiten der letzten Tage haben mich doch sehr geschlaucht (aber zum Glück wurde die Farbe, die frisch aufgetragen aussah wie Erbsensuppe Pastell, dann nach dem Trocknen noch richtig schön). Und nun ist da eine leere Wohnung, die sich irgendwie fremd anfühlt. Der Abschied von Aachen und den Menschen dort, die mir lieb geworden sind, war auch sehr traurig – mir fehlen meine Nachbarn mit ihren Kindern und überhaupt alles. Ich habe gar nicht alles geschafft, was ich dort noch machen, sehen und erledigen wollte.

Woran merkt man eigentlich, dass eine neue Wohnung ein Zuhause geworden ist? Immerhin war die erste Post, die unsere neue Adresse erreicht hat, eine schöne: Eine Hochzeitseinladung von Freunden aus Göttingen. Darauf freue ich mich sehr. 🙂

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Na dann, frohes Schaffen!

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