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Archive for the ‘Au weia!’ Category

Dass Frau Andscha in nicht allzu ferner Zukunft wieder ein Baby bekommt, ist ja nun wirklich nicht mehr zu übersehen. Allerdings ist die Murmel schon jetzt so groß, dass sie immer wieder für mehr oder weniger equickliche Reaktionen sorgt.

So letztens geschehen beim schwedischen Möbelriesen: An der Kasse hinter mir standen drei ältere Damen, dem Akzent nach aus Osteuropa stammend. Eine von ihnen sprach mich an: „Wann kommen Baby? … Zwei Wochen?“ Haha… als ich ihr wahrheitsgemäß antwortete: „Drei Monate…“ (Mitte Januar soll es soweit sein), fielen der guten Frau fast die Augen aus dem Kopf. Rasch übersetzte sie für ihre Begleiterinnen, die irgendwie Mitleid mit mir zu haben schienen. Allerdings meinte die Dame, die mich angesprochen hatte dann noch, dass ihre Tochter ja auch so ausgesehen hätte. Warum auch nicht? Meine Schwiegermutter hatte damals auch mit ähnlichem Leibesumfang zu tun, also scheint das nicht soo ungewöhnlich zu sein. Und bei dem Kindsvater, also Herrn Andscha, erst recht nicht… 😉 Trotzdem glaubt mir kein Mensch, wenn ich verkünde, dass es wirklich noch fast drei Monate bis zum errechneten Termin sind.

Besonders erheiternd ist es jedenfalls nicht, wenn ein Arbeitskollege des Mannes vorbeikommt und bei meinem Anblick als erstes prustend verkündet: „Boahaha, Du siehst ja aus, als ob Du gleich platzt!!!“ … gnnnnnn…

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Wie das juckt…

Oft weiß man Dinge ja erst zu schätzen, wenn man sie nicht mehr hat. Nun war ja einer der Gründe, warum es Familie Andscha wieder ins schöne Brandenburg gezogen hat, die großzügige Anwesenheit von Wasser in mannigfaltiger Form: Seen, Tümpel, Flüsschen… Nur leider bringt das auch so manch lästiges Getier mit sich, wie ich heute am eigenen Leib erfahren durfte. Im schönsten Sonnenschein, fröhlich am Buddeln mit dem Sohn im Garten der Schwiegereltern, erwischten sie uns: fiese Mücken. Schon allein dieses Surren, und dann das fiese Piksen, wenn die einen hinterrücks von hinten anfallen und in die durch unvorteilhaft geschnittene Jeans freiliegende Hüfte stechen. Aaaargh! Und dann dieses Jucken! Mein Schwiegerpapa mag mich für ein Weichei halten, aber ich war noch nie eine von der Sorte, die dieses fiese Gefühl einfach ignorieren können. Und wenn man sich dann an den Mückenstichen zu schaffen macht, wirds ja auch nicht besser… Aber da muss ich wohl durch. Immerhin ist dies eine Sache, die Aachen der Heimat voraus hat: Ich kann mich jedenfalls nicht daran erinnern, dort jemals von einer Mücke gestochen worden zu sein.

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Mobile Fassadenmalerei

Als ich eben im Auto saß und mal wieder an einer roten Ampel auf Grün wartete, warf ich einen Blick in den Rückspiegel, und sah dabei, wie die nicht mehr ganz so junge Dame in Auto hinter mir angestrengt mit ihrem Kajal am Auge rumpinselte, während sie krampfhaft versuchte, ihr Tun im Rückspiegel zu begutachten. Ayayay. Schminken im Auto, das kann doch nicht gutgehen, oder?! Ich hätte da viel zu viel Schiss, mir ins Auge zu pieken oder so. Kurz darauf überholte sie mich dann auch noch… ich hoffe nur, dass sie sich dabei nicht auch noch geschminkt hat…

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Konversation im Hause Andscha

Mann: „Hey, der 15. ist ja frei, ne?“

Andscha: „Wie, welcher 15.?“

Mann: „Na, Februar.“

Andscha: „Wieso?“

Mann: „Na, Rosenmontag!“

Andscha: „Ach, ist ja toll. Und was ist das dann für ein Wochentag?“

… (Schweigen)

… Jaja, ich hab’s dann selbst gemerkt.

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Das hat man nun davon, wenn man im Karnevallland wohnt: Irgendwie hat es sich in der Einrichtung meines Sohnes eingebürgert, jeden Tag einmal das „Fliegerlied“ volle Pulle aufzudrehen, woraufhin ale Kinder ausflippen, aus ihren Gruppenräumen stürmen und sich einen abzappeln. Nun durfte ich dieses Schauspiel am Freitag mitverfolgen. Fliegerlied fing an, Erzieherin riss die Tür auf, die Kinder stürmten hinaus auf den Flur. Der Sohn, der gerade noch auf meinem Schoß saß, wurde ganz schrecklich zappelig und folgte dann den anderen. Auf dem Flur herrschte unheimlicher Krach, und alle Kinder freuten sich und tanzten. Und mein Sohn? Der hielt sich am Geländer der Balustrade fest und tazte sich die Seele aus dem Leib: In die Knie und wieder hoch, schunkelnd und am Schluss, als der Spuk vorbei war, freudig klatschend. So schrecklich ich das Lied auch finde, ich muss zugeben, dass mir ein bisschen Pipi in den Augen stand, weil ich das so schön fand, wie der Kleine da wie ein Derwisch tanzte. Die pure Lebensfreude, würde meine Schwiegermutter sagen.

Wieder zu Hause, googelte ich das Oeuvre mal und fand heraus, das es sich bei besagtem Fliegerlied um eine Coverversion, gesungen von -jetzt haltet Euch fest!- Tim Toupet handelt. Und zwar dieses hier:

Zu Hause geht der Sohn dazu auch ab wie Schmidts Katze.

Ich hoffe, das verwächst sich…

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… genau das ließ die Tante im Radio gerade fallen, weil der Saviour Xavier zu Besuch war. „Das ist dann doch sicherlich ein tighter schedule, oder?“ … Da kann man sich doch einfach nur an den Kopf fassen, oder? Auch wenn es ein Jugendsender sein soll. Spinnenbein und Wiedehopf, wo soll das noch enden mit der Sprache???

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