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Archive for März 2010

Neue Chance, neues Glück?

So, nun sind alle Möbel und Kisten in der neuen Wohnung angekommen, und auch wenn alles weit davon entfernt ist, aufgebaut, einsortiert und hübsch gemacht zu sein, wirkt so eine Wohnung gleich viel bewohnter und freundlicher, wenn etwas drin ist. Gar kein Vergleich zu der Nacht vorher, in der ich in einer fast leeren Behausung auf einer Isomatte genächtigt habe, um am Morgen für die Möbelpacker gewappnet zu sein. Nun, wo alle Kartons fein säuberlich gestapelt sind, finde ich, dass wir doch gar nicht sooo viel Krempel haben – und trotzdem frage ich mich, wo wir das alles lassen sollen. Noch dazu, wo der Keller – typisch für Potsdam – feucht ist. Hallelujah. Und noch so viel zu tun! Aber dann, als ich mich aufs Fahrrad schwang, um in der Stadt ein paar Besorgungen zu machen, und man in der warmen Kuft den Frühling förmlich schon riechen konnte, da dachte ich, dass es doch bestimmt richtig schön wird in der neuen Stadt.

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Zwischen den Orten

Tja, jetzt bin ich quasi heimatlos. Nicht mehr in Aachen, aber auch noch nicht in Potsdam. Die alte Wohnung ist – bis auf Herrn Andscha – so gut wie leer, und in der neuen ist auch noch nichts drin. Unser Leben – oder das, was man davon in Kisten packen kann – rumpelt gerade irgendwo in Deutschland über die Autobahn. Morgen früh kommen dann die Möbelpacker in die neue Wohnung, und ich darf dann räumen, räumen, räumen.  Ich muss sagen, dass ich mich recht seltsam fühle. Gerade jetzt merke ich, wie sehr mir Aachen zum Zuhause geworden ist. Ich vergesse oft, das da jetzt ja nichts mehr ist, keine Wohnung, in die ich kommen kann, die meine ist und die mir vertraut ist. Nun geht also alles wieder von vorne los. Ob ich mich freue? Ehrlich gesagt nicht so richtig. Im Moment jedenfalls. Die Malerarbeiten der letzten Tage haben mich doch sehr geschlaucht (aber zum Glück wurde die Farbe, die frisch aufgetragen aussah wie Erbsensuppe Pastell, dann nach dem Trocknen noch richtig schön). Und nun ist da eine leere Wohnung, die sich irgendwie fremd anfühlt. Der Abschied von Aachen und den Menschen dort, die mir lieb geworden sind, war auch sehr traurig – mir fehlen meine Nachbarn mit ihren Kindern und überhaupt alles. Ich habe gar nicht alles geschafft, was ich dort noch machen, sehen und erledigen wollte.

Woran merkt man eigentlich, dass eine neue Wohnung ein Zuhause geworden ist? Immerhin war die erste Post, die unsere neue Adresse erreicht hat, eine schöne: Eine Hochzeitseinladung von Freunden aus Göttingen. Darauf freue ich mich sehr. 🙂

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Na dann, frohes Schaffen!

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Mein Senf…

… zu den diesjährigen Oscars beziehungsweise dem Interessantesten daran 😉 : die Kleider. Irgendwie waren die dieses Jahr zum größten Teil grässlich. Fällt den Leuten nichts mehr ein? Der Trend ging ja anscheinend zu Gold, Silber und ganz hellen Farben, alles meist wenig schmeichelnd. Die schönsten Kleider trugen in meinen Augen Miley Cirus (wow, ich bin echt kein Fan, aber sie sah toll aus!) und Nicole Ritchie. Meryl Streep und Helen Mirren sahen auch klasse aus, mein lieber Scholli, und stachen viele jüngere Frauen aus. Ganz schrecklich dieses Mal: Sarah Jessica Parker, Charlize Theron (was sollte denn dieses „Schaut auf meine Möpse“-Kleid?“ Das sah aus, als wüchsen ihr wahlweise überdimensionerte Stoffrosen oder, wie Perez Hilton so nett schrieb, Cupcakes aus dem Busen), Zoe Soldana, Hilary Swank, Jennifer Lopez und Vera Farmiga (wer?).

Bilder gibt es hier und hier.

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Heute im schwedischen Möbelhaus: Nach der ganzen anstrengenden Runde (nein, ich nehme so gut wie nie die Abkürzungen, ähem) beschloss ich, mir vor der Fahrt nach Hause noch einen Milchshake zu genehmigen. Schoko, versteht sich. So erwarb ich also einen güldenen Chip, platzierte meinen Pappbecher im Milchshakeautomaten und wählte „Schokolade“. Mit einem schlurfend-gurgelnden Geräusch kredenzte mir die Maschine dann auch das Gewünschte. Kaum wandte ich mich mit dem frisch gezapften Milchshake zum Gehen, hörte ich eine Stimme fragen: „Könnten wir davon mal trinken, zum Probieren? Meine Tochter will auch einen, aber wir trauen uns nicht, das so zu kaufen…“ Hinter mir standen eine Mutter mit ihrer kleinen Tochter, die offensichtlich auch einen Milchshake haben wollte. Hä?, dachte ich, meinen die mich? Anscheinend schon. Und dann dachte ich nur: Wie bitte?!?! … Genauso muss ich auch geguckt haben, glaube ich. Die beiden waren ja sehr nett, aber erstens wildfremd und zweitens… also, ich bin ja durchaus hilfsbereit, aber das ist dann doch zuviel verlangt. Meine Cousine, die mich begleitete, und ich waren echt platt. Ich beschränkte mich dann auf die mündliche Versicherung, dass das, was der Automat ausschenkt, doch schon ein bisschen nach Schokolade schmeckt. Ob die Kleine dann doch noch ihren Milchshake bekommen hat, weiß ich allerdings nicht.

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Da sitze ich nun hier im Computerzimmer (sprich im Wohnzimmererker) und daddele herum (jaha, ich sollte eigentlich ganz andere Sachen machen!), als ich merke, das irgendetwas anders ist. Dann fällt es mir ein: Die Sonne scheint mir sowas von auf den Pelz, das ist der helle Wahnsinn nach den letzten Wochen voller Schnee und anschließendem Dauerregen. Und als wäre das nicht genug, ist der Himmel gerade geneigt, strahlend blau zu sein, hübsch garniert mit ein paar Wölkchen. Und das Flattergetier auf den Bäumen vorm Fenster zwitschert sich auch fröhlich einen ab. Hach, meinetwegen kann der Frühling kommen!

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Mein lieber Scholli, hat der sich auf der Brust rumgetrommelt! Das hat die Känguruhdamen aber nicht sonderlich beeindruckt, und der Arme kam nicht zum Zug...

"Mit Gefahr verbunden"... Gehts noch gestelzter? Und dann dieses Piktogramm... Also nee. Na, Hauptsache, die Schilder erfüllen ihren Zweck.

Hihi...

Der Sohn im Streichelzoo. War der wütend, wenn die Zicklein weggelaufen sind, bevor er sie streicheln konnte (also in 90% der Fälle)!

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