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Archive for the ‘Fernweh’ Category

Sverige

Hach, ich möchte so gerne mal nach Schweden. Am besten jetzt gleich, auf der Stelle.

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… heißt es für uns in Kürze. Wir haben ja keinen Hehl daraus gemacht, dass wir für unseren Geschmack ein Stückchen zu weit vom Rest unserer Familie entfernt leben. Und jetzt hat der Ehemann eine neue Arbeitsstelle gefunden, die wie die Faust aufs Auge passt und auch noch in unserem Wunschgebiet liegt: der brandenburgischen Landeshauptstadt.

Nicht, dass ich mich in der Kaiserstadt nicht wohlfühlen würde, aber früher oder später wäre dieser Schritt sowieso passiert, und dies ist nun die beste Gelegenheit dafür. Wer weiß, ob sich eine ähnlich gute nochmal ergeben würde. Zumal wir auch denken, dass es für den Sohn besser ist, eher früher als später das Umfeld zu wechseln – bevor er wirkliche Freundschaften geschlossen hat. Um seine Kita tuts mir aber echt leid, weil die echt schön ist und er sich da sehr wohlfühlt.

Ich habe nun auch gerade ein paar Leute getroffen, die ich echt gerne mag. Klar, meistens haben die auch kleine Kinder. Deshalb ist es schon komisch, nun wieder wegzuziehen. Aber Aachen liegt leider nun mal ein bisschen zu weit westlich. 😉 Viele unserer Verwandten und Freunde wohnen dann praktisch nebenan (was sind eine bis anderthalb Stunden Fahrzeit schon gegen mehr als sechs Stunden?). Der Ehemann versuchte es dann noch mit dem Argument, dass Berlin ja nicht weit von Potsdam entfernt sei, und ich da ja alle Läden hätte, die ich so brauche. Das zieht natürlich, hehe. Aber ich wette, dass der Mann dann auch wieder meckern wird, wenn ich diesen Umstand auch ausnutze. Und wer weiß, vielleicht finde ich ja auch endlich mal einen Job in der neuen Heimat…

Nur vor dem Umzug graust es mich schon ein bisschen. Man sammelt ja doch schon so einiges an, allein schon an Sachen fürs Kind. Ich hoffe nur, dass wir dann auch wieder so eine schöne Wohnung finden…

In diesem Sinne: Schönen dritten Advent Euch allen!

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Wieder da

Der junge Mann und das Meer

Der junge Mann und das Meer

So, das wars schon wieder mit dem Urlaub – gestern Abend ist Familie Andscha wieder zu Hause eingetrudelt.

Der Ostseeurlaub war wie immer sehr schön, aber mit einem Stöpselchen im Schlepptau ist es natürlich ganz anders als vorher. Durch die festen Essens- und Schlafzeiten ist man da etwas angebunden, aber das war kein Problem. Da oben kann man es ja eh ein bisschen ruhiger angehen lassen und verpasst eigentlich nicht viel. (Letztens fragte mich ein Spielplatzpapa, was man denn eigentlich an der Ostsee so macht, worauf ich wahrheitsgemäß mit „Nichts!“ antwortete. Stimmt ja auch, aber auf eine schöne Art!) Viel Fahrrad gefahren sind wir (habe ich schon erwähnt, dass ich seit der Schwangerschaft sowas von untrainiert bin? Nicht, das ich davor jemals sonderlich sportlich gewesen wäre, aber naja…), dann natürlich oft am Strand gewesen oder haben einfach gemütlich in unserem Zimmer gesessen und gelesen oder gestrickt. Ich habe aber nicht annähernd alle Bücher, Pullover etc. geschafft, die ich mir vorgenommen hatte, hehe.

Dem Sohn hat es auch ganz wunderbar gefallen, es war das erste Mal, dass er am Meer war. Kaum war er am Strand, ließ er sich in den Sand plumpsen und wollte nur noch buddeln, buddeln, buddeln. Alternativbeschäftigung war dann noch, sich das Möwenbrot selbst einzuverleiben oder ältere Damen auf der Seebrücke zu becircen („So ein freundlicher Junge!“).

Die Schwiegereltern waren natürlich ganz begeistert, so viel Zeit mit ihrem Enkelchen verbringen zu können. So hatten Herr Andscha und ich auch mal Zeit, alleine was zu machen. Radtour inklusive Strand zum Beispiel (wie abwechslungsreich!). Dabei stießen wir auf ein unbekanntes, weißes Strandgutobjekt, das der Mann sogleich als Teil eines Raumfährenwärmeschutzschilds identifizierte („Da, von diesem Dingens da!“), ich ihn aber enttäuschen musste. Es war wohl nur eine stinknormale Kachel, und die Streifenmuster keine ausgeklügelte Technologie, sondern einfach nur schlechter Geschmack. Aber etwas enttäuscht war der Mann schon.

Alles in allem fehlte eigentlich nur Frau Mettigel, die ja leider aufgrund gesundheitlicher Komplikationen nicht mitkommen konnte. Dafür haben wir ihr aber auf dem Rückweg einen Überraschungsbesuch abgestattet, der von ihr sehr goutiert wurde, wie ich glaube (und hoffe).

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Endlich Urlaub

Gleich gehts los zur Ostsee. Mit Kind und Kegel und den Schwiegereltern. Für eine ganze Woche. Ich freue mich!

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Diese Woche bin ich mit dem Sohn alleine, habe also quasi „sturmfrei“, weil der Mann auf einer Weiterbildung ist. Aber nichts von wegen „Wenn die Katze aus dem Haus ist, tanzen die Mäuse auf dem Tisch“… hier gibts ganz schon viel zu tun, und es hört-ja-nicht-auf. Bäder putzen, vom Kinde pausenlos fabrizierte Krümel wegsaugen, -fegen, -sammeln, meinen Kram auch etc. pp. Und dann noch diverse Besorgungen und plupp! ist schon wieder Abholzeit für den Sohn.

Aber ich muss sagen, dass ich es mir „schlimmer“ vorgestellt habe. Bis jetzt gehts eigentlich, und der Kleine ist auch soweit lieb und kooperativ. Nur morgens ist es ein bisschen anstrengend, wenn er nicht versteht, warum ich ihn denn wieder in sein Bettchen setze, obwohl er doch gaaanz dringend seine Milch braucht. Aber das die erstmal gemacht werden muss… (also die zum Anrühren, ne!). Wenn er dann schreit, tut er mir immer ziemlich leid. Aber ansonsten klappts ganz gut mit uns beiden.

Auuußerdem gehts ja in ein paar Tagen an die Ostsee, und da freue ich mich schon wie Bolle drauf. Was mich aber geärgert hat: Als ich letztens mit meinem Onkel telefonierte (selbiger war just aus Bulgarien wieder eingeflogen), und ich meinte, dass ich auch urlaubsreif sei, meinte er nur spöttelnd: „So siehst Du schon aus!“ Nun ist besagter Onkel wirklich in Ordnung, aber was soll das denn bitte? Jetzt mal im Ernst: Darf man als („nur“???) Hausfrau und Mutter etwa nicht mal Lust auf Tapetenwechsel haben? Es ist ja nicht so, dass ich hier den ganzen Tag Däumchen drehe, und der Alltag mit Kind ist ja trotz aller tollen Momente doch etwas anstrengend und eintönig, von der Hausarbeit gar nicht zu sprechen. Ist ja okay, Kinder brauchen ja eine gewisse Routine. Aber habe ich ein paar Tage am Meer etwa nicht verdient, weil ich keine Büroschichten oder so etwas schiebe? Ein bisschen gekränkt war ich da schon, muss ich sagen. Aber wie das so ist: Hausarbeit und Kinderpflege wird ja nicht ernstgenommen.

Aber gut, ich rege mich am besten einfach nicht weiter drüber auf, sondern freue mich lieber auf die Ostsee (hier bitte ganz viele Herzchen einsetzen).

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