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Archive for the ‘Kindermund’ Category

Das hat man nun davon, wenn man verfrühte Aufklärungsarbeit betreiben will: Als ich Sohn 1 letztens erklären wollte, dass Frauen nunmal anders aussehen als Männer und ihm dann auch verklickerte, dass ich ja auch eine Frau sei, antwortete er ganz empört:

„Aber Mama, du bist doch keine Fraauuu!“

So ist das wohl – für einen Dreijährigen ist Mama halt Mama und ein Neutrum. Ich dachte (oder hoffte?) nur, dass die „das Mutti“-Phase so langsam mal vorbei wäre… Aber da ist man beim Nachwuchs wohl an der falschen Adresse.

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Saftig

Ich werde zwar manchmal etwas sentimental, wenn ich mal wieder feststelle, dass der große Sohn nun wirklich kein Baby mehr ist. Mit dreieinhalb Jahren ist das wohl vorbei. Dafür steckt er nun aber mitten in einer anderen Phase (und ich meine nicht die Trotzphase – in der steckt er zwar auch, aber das ist nun alles andere als putzig): der „Kindermund“-Phase. In der die Kinder einfach süße, lustige oder erstaunliche Dinge raushauen. Die meistens auch ziemlich logisch sind, wenn man erstmal darüber nachdenkt. Das fängt bei der Grammatik an (natürlich klingt „genehmet“ logischer als „genommen“ – wer hat nur die unregelmäßigen Vergangenheitsformen erfunden?) und geht hin zu Kommentaren zu den einfachsten Dingen des Alltags. Zwar nicht am Spektakulärsten, aber doch echt putzig fand ich folgende Äußerung des Sohnes, nachdem er seinen Becher mit Saft geleert hatte:

„Ich hab alles ausgetrunken! Jetzt ist mein Bauch ganz saftig!“

Und rieb sich den demonstrativ rausgestreckten Bauch.

Hach.

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Große Entwicklungssprünge macht der Sohn gerade – alles will er selbst machen, genau wie die Großen. Vieles klappt auch schon echt gut. Vor allem aber sprachlich machen sich die Fortschritte bemerkbar. Sein Wortschatz wächst rasant, und er kann sich schon richtig gut verständigen. Dreiwortsätze sind auch keine Seltenheit mehr. Natürlich kommt es nun auch zu immer mehr komischen Äußerungen seinerseits. Wie gestern, nachdem er mich gnädigerweise bis um neun hat schlafen lassen (wow!), und ich in Schlafmontur samt Brille sein Zimmer betrat. Sofort rappelte er sich auf und krähte fröhlich: „Hallo Mama!,“ um gleich darauf hinzuzufügen: „Hallo Brille!“ .. Ich hätte mich wegschmeißen können.

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Kinder können ja so grausam sein! Siehe folgende Episode aus der gerade vergangenen Weihnachtszeit:

Frau Andscha liebt ja diese kleinen Papphäuschen, in denen sich Lebkuchen befinden, hat ein solches bei den Schwiegereltern entdeckt und möchte nun auch den Sohn dafür begeistern, zumal es, wie beim Adventskalender, kleine Türchen zum Öffnen gab. Das fand das Kind auch ganz toll, wir entdeckten eine Katze („Mau!“) und einen Raben und machten uns dann ans letzte Türchen. Zum Vorschein kam eine schrecklich hässliche Hexe. Und was ruft der Sohn im Brustton der Überzeugung aus??? „Mama!!!“ … jaja, aber wenn sie einen einmal anlächeln, geben sie einem alles zurück!

"Mama"!!!

„Lustigerweise“ funktionierte das immer wieder, und die Verwandtschaft hatte ihren Spaß daran. Frau Mettigels Theorie ist übrigens, dass ich für den Sohn einfach die „Überfrau“ sei und er alle Frauen nur an mir messe. Klingt ja schmeichelhaft, aber müssen es so runzelige Hexen sein? … Na gut, ich wusste auch nicht so recht, ob ich nun begeistert oder entsetzt sein soll, als ich letztens einen Unterwäschekatalog durchblätterte und er jedes Mal beim Umblättern ganz debil guckte und „Mama!“ ausrief, wenn wieder eine leichtbekleidete Frau erschien.

Tja, was denn nun, Hexe oder Unterwäschemodel? Na, wenn ich mich schon entscheiden müsste, dann für irgendwas dazwischen. … jedenfalls, was meine Rolle in den Augen meines Sohnes betrifft. 😉

Gute Nacht!

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