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Archive for Oktober 2009

Gleich drei Bewerbungen sind heute auf die Reise gegangen. Ich bin gespannt.

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Völlig sprachlos…

… hinterließ mich heute folgendes Erlebnis: Ich war mit dem Fahrrad auf dem Weg in die Stadt. Weil die Straßen total verstopft waren, bin ich ein Stückchen auf dem Bürgersteig gefahren (jaha, ich weiß, dass man das nicht macht!). Da kam mir dann ein kleiner, dicklicher alter Mann entgegen. Und da ich die Leute ja nun nicht auch noch behindern will, wenn ich schon eine Verkehrssünde begehe, habe ich mich ganz langsam an ihm vorbeigeschlängelt. Ich war schon fast an ihm vorbei, da sagt er doch glatt: „Absteigen, blöde Sau.“ Könnt Ihr Euch das vorstellen? Ich war total fassungslos und stand erstmal im wahrsten Sinne des Wortes mit offenem Mund da. Ich habe diesen hässlichen Gnom in keiner Weise belästigt, ihn nicht mal berührt oder sowas, und der beleidigt eine ihm völlig fremde, erwachsene Frau aufs Übelste. Was ist das nur für ein Land… Und da soll nochmal einer sagen, dass die jungen Leute heutzutage keine Manieren und keinen Respekt haben. Schade, dass ich keinen Zeugen hatte und dass das Polizeiauto, das in der Nähe war, schon davongerauscht war. Sonst hätte ich den Kerl angezeigt, echt, auch wenn ich dann vielleicht noch wegen Falschfahrens gerügt worden wäre. Boah.

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Wie die meisten von Euch ja wissen, bin ich seit dem Ende meiner Elternzeit auf der Suche. Nach Arbeit. Und selbiges gestaltet sich ganz schön schwierig. Es war schon toll, direkt nach dem Studium ein Kind zu bekommen, aber für den Berufseinstieg ist das anscheinend nicht so förderlich. Zudem scheint es auch sehr wenig Angebote in meiner Wunschrichtung zu geben (über die ich mir mittlerweile aber auch gar nicht mehr so sicher bin). Vielleicht liegt es daran, dass irgendwie jeder „was mit Medien“ machen will, oder einfach an der (jaja, keiner kanns mehr hören) Wirtschaftskrise. Wie auch immer –  es ist schon ein bisschen frustrierend – bei den meisten Stellenanzeigen habe ich eh das Gefühl, dass die Bewerber das, was sie bei einem Volontariat o.ä. eigentlich lernen sollen, am besten alles schon können sollen. Und bitte auch noch – und sei es nur für ein Praktikum – mindestens dreimal promoviert haben. Dass ich schon einige Absagen kassiert habe, brauche ich wohl nicht zu erwähnen.

Zur Überbrückung, Abwechslung und auch zur Aufstockung meines „Taschengeldes“ arbeite ich momentan in einem Laden (ich nenne ihn mal „LASCH“*) als Aushilfe für die Weihnachtszeit. Nur ein paar Stunden in der Woche, aber ich merke, dass mir das echt gut tut. Ich komme mal raus, treffe Leute (vor allem auch junge Leute) und trainiere nebenbei, auf Menschen zuzugehen, sie anzusprechen und zu beraten. Und ich arbeite mit Dingen, die ich selbst größtenteils mag. Das macht echt Spaß, muss ich sagen. Auch wenn ich langfristig gesehen natürlich was anderes machen möchte, logisch. Schade nur, dass ich einen Großteil des verdienten Geldes in ein neues Fahrrad investieren werden muss. Dabei hatte ich schon so viele Pläne und Wünsche, die ich mir davon erfüllen wollte (die meisten natürlich textiler Art). Mal sehen, wie ich das so deichsle. Ach, und bald ist ja auch Weihnachten… ;o)

*Name geändert

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Das hat man nun davon, wenn man im Karnevallland wohnt: Irgendwie hat es sich in der Einrichtung meines Sohnes eingebürgert, jeden Tag einmal das „Fliegerlied“ volle Pulle aufzudrehen, woraufhin ale Kinder ausflippen, aus ihren Gruppenräumen stürmen und sich einen abzappeln. Nun durfte ich dieses Schauspiel am Freitag mitverfolgen. Fliegerlied fing an, Erzieherin riss die Tür auf, die Kinder stürmten hinaus auf den Flur. Der Sohn, der gerade noch auf meinem Schoß saß, wurde ganz schrecklich zappelig und folgte dann den anderen. Auf dem Flur herrschte unheimlicher Krach, und alle Kinder freuten sich und tanzten. Und mein Sohn? Der hielt sich am Geländer der Balustrade fest und tazte sich die Seele aus dem Leib: In die Knie und wieder hoch, schunkelnd und am Schluss, als der Spuk vorbei war, freudig klatschend. So schrecklich ich das Lied auch finde, ich muss zugeben, dass mir ein bisschen Pipi in den Augen stand, weil ich das so schön fand, wie der Kleine da wie ein Derwisch tanzte. Die pure Lebensfreude, würde meine Schwiegermutter sagen.

Wieder zu Hause, googelte ich das Oeuvre mal und fand heraus, das es sich bei besagtem Fliegerlied um eine Coverversion, gesungen von -jetzt haltet Euch fest!- Tim Toupet handelt. Und zwar dieses hier:

Zu Hause geht der Sohn dazu auch ab wie Schmidts Katze.

Ich hoffe, das verwächst sich…

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Genau. Kann man die nicht abschaffen, wo sie doch so unnütz ist? Zumal es ein Kleinkind nicht die Bohne interessiert, ob man heute gefälligst eine Stunde länger schlafen darf bzw. durfte.

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… genau das ließ die Tante im Radio gerade fallen, weil der Saviour Xavier zu Besuch war. „Das ist dann doch sicherlich ein tighter schedule, oder?“ … Da kann man sich doch einfach nur an den Kopf fassen, oder? Auch wenn es ein Jugendsender sein soll. Spinnenbein und Wiedehopf, wo soll das noch enden mit der Sprache???

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Schööön…

Eines der tollsten Lieder für diesen Herbst, wie ich finde:

„Sweet Disposition“ von The Temper Trap

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