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Pinguin im Schnee

Nun hat der Winter auch hier Einzug gehalten und die Stadt über Nacht in eine weiße Schneedecke gehüllt. Toll siehts aus und macht so richtig Adventsstimmung, aber praktisch ist das Ganz für mich im Moment leider gar nicht. Denn die einzige für mich noch bequeme Art der Fortbewegung, das Radfahren, fällt nun wohl erstmal aus. Dafür habe ich mich eben auf dem Weg zum Einkaufen wie ein schwangerer Pinguin gefühlt (und wohl auch so ausgesehen), als ich da so in Zeitlupe durch den Schnee watschelte. Der mittlerweile doch sehr imposante Wamperich und die erhöhte Sturzgefahr machen ja nicht gerade einen eleganten Gang. Wobei, viel langsamer als ich im Moment kann man wohl eh kaum laufen… Na, dafür entschädigt mich dann dieses wunderbare Geräusch von knirschendem Schnee unter den Schuhen. Herrlich! Und jetzt gehe ich erstmal Plätzchen backen. 🙂

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Das hat wieder mal gedauert! Aber nun ist er endlich fertig, mein „Minimalist Cardigan“. Ein tolles Strickmuster, natürlich bei Ravelry ausfindig gemacht. Lange war es auf meiner Warteliste, aber vor einiger Zeit, nach langem Hin- und Herüberlegen bezüglich Größe und zu verwendendem Garn habe ich ihn dann wirklich angefangen. Und heute hat die Strickjacke den letzten Schliff bekommen und sieht nun so aus:

Ich habe „Kid Classic“-Wolle von Rowan mit Nadeln der Stärke 4.5mm verstrickt. Das Muster ist eigentlich recht simpel, größtenteils großes Perlmuster (ich glaube zumindest, dass das die korrekte Übersetzung von „moss stitch“ ist) und ein bisschen glatt rechts und Bündchenmuster. Ich bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis und würde eigentlich nichts ändern, außer die Bündchen an den (Dreiviertel-)Ärmeln mit kleineren Nadeln zu stricken, die könnten etwas fester sein. Und das Beste: Die Jacke passt tatsächlich! 🙂

Bereits angefangen ist nun ein Pullover für den Sohn. Ich kann’s nicht lassen… 😉

Eine unerwiderte Liebe

Frauen und Schuhe, ja, das ist wohl so eine Sache für sich. Ich bin nicht so ganz verrückt in der Hinsicht, aber manchmal überkommt es mich auch. Selten, aber richtig. Und dann muss ich dieses eine Paar haben. (Ja, man kann da sicher allerhand Küchenphilosophie anwenden über Konsum als Ersatz für irgendwas, das im Leben fehlt etc. pp., aber lassen wir das, denn bei mir ist das was gaaaanz anderes.) So auch letztens wieder, als ich SIE in einer Frauenzeitschrift gesehen habe. Grau, Hoch, Peeptoe. Kombiniert mit einer tollen Jeans und einer tollen Bluse an einer tollen Frau.

Haaach!

Natürlich schrie es in mir gleich „Haben, haben, haben!“, denn nur sie waren es, die mir noch zu meinem Glück fehlten. Also machte ich mich im www auf die Suche nach Bezugsquellen für diese scharfen Treter. (Wie jetzt, die sind unpraktisch? Quatsch! Sowas kann man immer gebrauchen, und wer weiß, vielleicht bekomme ich ja mal eine Einladung zu einem Galadinner/einer Oscarverleihung/einem Date mit Keanu Reeves?) Ich wurde dann auch fündig und schlich immer mal wieder online um die Schuhe herum, bis eines Tages, oh Glückes Geschick!, das Sale-Logo aufblinkte und es die Schnuckis für 30€ weniger zu haben gab. Klick, bestellt.

Und dann? Kommen die Dinger an und sind leider weniger willig. Erstens sind meine Füße irgendwie viel zu breit (ich hoffe, die machen ihre Schuhe nicht mit Absicht so schmal – wer soll denn da reinpassen, bitteschön?). Das wurmt schon mal sehr, denn eigentlich mag ich meine Füße, aber anscheinend tendieren sie wohl doch eher in Richtung Krautstampfer. Pfff. Oder ich schiebs einfach mal auf die Schwangerschaft. 😉 Und dann noch diese Höhe! 12cm, mein lieber Scholli. Da tat mir schon beim Aufstehen alles weh. Normalerweise kann ich gut in hohen Schuhen laufen, aber das hier war die Hölle auf Ketten. Hey, in den Dingern kann man nicht mal stehen.

Hilft also alles nichts, die gehen zurück an den Absender. Schade, aber aus uns wird wohl nichts werden. Einen Vorteil hat die Sache ja: Ich habe Geld gespart. Ist ja nicht so, dass mir nichts einfallen würde, wofür ich es stattdessen ausgeben könnte…

Dass Frau Andscha in nicht allzu ferner Zukunft wieder ein Baby bekommt, ist ja nun wirklich nicht mehr zu übersehen. Allerdings ist die Murmel schon jetzt so groß, dass sie immer wieder für mehr oder weniger equickliche Reaktionen sorgt.

So letztens geschehen beim schwedischen Möbelriesen: An der Kasse hinter mir standen drei ältere Damen, dem Akzent nach aus Osteuropa stammend. Eine von ihnen sprach mich an: „Wann kommen Baby? … Zwei Wochen?“ Haha… als ich ihr wahrheitsgemäß antwortete: „Drei Monate…“ (Mitte Januar soll es soweit sein), fielen der guten Frau fast die Augen aus dem Kopf. Rasch übersetzte sie für ihre Begleiterinnen, die irgendwie Mitleid mit mir zu haben schienen. Allerdings meinte die Dame, die mich angesprochen hatte dann noch, dass ihre Tochter ja auch so ausgesehen hätte. Warum auch nicht? Meine Schwiegermutter hatte damals auch mit ähnlichem Leibesumfang zu tun, also scheint das nicht soo ungewöhnlich zu sein. Und bei dem Kindsvater, also Herrn Andscha, erst recht nicht… 😉 Trotzdem glaubt mir kein Mensch, wenn ich verkünde, dass es wirklich noch fast drei Monate bis zum errechneten Termin sind.

Besonders erheiternd ist es jedenfalls nicht, wenn ein Arbeitskollege des Mannes vorbeikommt und bei meinem Anblick als erstes prustend verkündet: „Boahaha, Du siehst ja aus, als ob Du gleich platzt!!!“ … gnnnnnn…

Freitag, der 13. …

… war ja gestern. Und was passiert?

Keanu Reeves spaziert durch Göttingen, wo ich nun auch lange gewohnt habe, und ich bin §%’&# noch mal ganz woanders! Aaaaaaaargh! Wenn das kein Pech ist, dann weiß ich auch nicht!

Herr Andscha hatte seltsamerweise so gar kein Verständnis für meine seltsamen Lautäußerungen und die plötzliche einsetzende Schnappatmung, als mir Frau Fettebeute die heißen Neuigkeiten mitteilte… Warum nur?

Einen im Tee

Gestern im Fleischwarenfachgeschäft um die Ecke: Frau Andscha verstaut ihre soeben eingekauften Fleischwaren, als ein älterer Mann in den Laden hinkt.

Mann zur Verkäuferin: „Einen Tee bitte!“ (Tee? Beim Fleischer?!)

Verkäuferin nach kurzem Zögern: „Ich hab aber nichts da zum Reinmachen… Die Chefin hat heute vergessen, was zu kaufen.“

Kurze Pause. Dann der Mann: „Naja, ist ja gesund…“

Ähhh… dazu kann man wohl echt nichts mehr sagen. Scheint ja dort bekannt zu sein, der Mann. Ob der immer seinen Tee mit Hochprozentigem nimmt oder doch eher andersrum?

Wenn der Mann mangels Möglichkeiten, Blumen an mir vorbeizuschmuggeln, des Sohnes Spielzeugkiste plündert, kommt Folgendes dabei heraus:

Vielen Dank für die Blumen

… Ich fands toll! 🙂