Als ich eben im Auto saß und mal wieder an einer roten Ampel auf Grün wartete, warf ich einen Blick in den Rückspiegel, und sah dabei, wie die nicht mehr ganz so junge Dame in Auto hinter mir angestrengt mit ihrem Kajal am Auge rumpinselte, während sie krampfhaft versuchte, ihr Tun im Rückspiegel zu begutachten. Ayayay. Schminken im Auto, das kann doch nicht gutgehen, oder?! Ich hätte da viel zu viel Schiss, mir ins Auge zu pieken oder so. Kurz darauf überholte sie mich dann auch noch… ich hoffe nur, dass sie sich dabei nicht auch noch geschminkt hat…
Hach, ich wollte ja schon immer mal Cupcakes probieren. Spätestens, seitdem sich Carrie aus Sex and the City (jaja!) damit so schick den nicht vorhandenen Bauch vollgeschlagen hat, war ich ganz neugierig aufs Probieren. Und da muss man dann quasi erst in die Provinz fahren, um endlich in den Genuss dieser kleinen Kuchen zu kommen. Als ich Weihnachten bei der Schwiegerfamilie weilte, erfuhr ich zufällig davon, dass vor kurzem in ihrer Stadt ein Cupcake-Café eröffnet hat. Da mussten Frau Mettigel und ich dann natürlich gleich hin. Mitgenommen haben wir dann vier Cupcakes: Möhre und Vanille für mich und Orange und Schokolad
e für Frau Mettigel.
Und was soll ich sagen? Leckerrrrr! Mit einem Muffin ist das ganze natürlich nicht zu vergleichen, und man sollte sich auch nicht von der Größe täuschen lasen. So klein die Dinger auch aussehen – die sind ganz schön machtig. Was nicht zuletzt an den unheimlich kalorischen Frischkäse- oder Buttercremehauben liegt. Ich persönlich bevorzuge ja letztere. Uiuiui, wenn man da dann noch die Puderzuckerkonsistenz so richtig schon rausschmeckt… mjam. Definitiv nichts für jeden Tag aber durchaus eine Sünde wert.
Und das Café war übrigens auch sehr schick.
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Mann: “Hey, der 15. ist ja frei, ne?”
Andscha: “Wie, welcher 15.?”
Mann: “Na, Februar.”
Andscha: “Wieso?”
Mann: “Na, Rosenmontag!”
Andscha: “Ach, ist ja toll. Und was ist das dann für ein Wochentag?”
… (Schweigen)
…
… Jaja, ich hab’s dann selbst gemerkt.
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Kinder können ja so grausam sein! Siehe folgende Episode aus der gerade vergangenen Weihnachtszeit:
Frau Andscha liebt ja diese kleinen Papphäuschen, in denen sich Lebkuchen befinden, hat ein solches bei den Schwiegereltern entdeckt und möchte nun auch den Sohn dafür begeistern, zumal es, wie ein Adventskalender, kleine Türchen zum Öffnen gab. Das fand das Kind auch ganz toll, wir entdeckten eine Katze (“Mau!”) und einen Raben und machten uns dann ans letzte Türchen. Zum Vorschein kam eine schrecklich hässliche Hexe. Und was ruft der Sohn im Brustton der Überzeugung aus??? “Mama!!!” … jaja, aber wenn sie einen einmal anlächeln, geben sie einem alles zurück!
“Lustigerweise” funktionierte das immer wieder, und die Verwandtschaft hatte ihren Spaß daran. Frau Mettigels Theorie ist übrigens, dass ich für den Sohn einfach die “Überfrau” sei und er alle Frauen nur an mir messe. Klingt ja schmeichelhaft, aber müssen es so runzelige Hexen sein? … Na gut, ich wusste auch nicht so recht, ob ich nun begeistert oder entsetzt sein soll, als ich letztens einen Unterwäschekatalog durchblätterte und er jedes Mal beim Umblättern ganz debil guckte und “Mama!” ausrief, wenn wieder eine leichtbekleidete Frau erschien.
Tja, was denn nun, Hexe oder Unterwäschemodel? Na, wenn ich mich schon entscheiden müsste, dann für irgendwas dazwischen. … jedenfalls, was meine Rolle in den Augen meines Sohnes betrifft.
Gute Nacht!
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… hat wohl der Sohn letzte Nacht. Spät abends, als der Mann und ich noch wach waren und lesend im Bett lagen, tönten plötzlich seltsame Geräusche aus dem Kinderzimmer herüber. Gequältes Schnaufen oder soetwas und dann ein herzerweichendes, ängstliches “Nei! Nei!” Dann Weinen. Der Mann ging rüber, und der Kleine schlief nach dieser Beruhigung auch sofort wieder ein. Ich frage mich allerdings, was so ein kleiner Stöpsel (der heute übrigens anderthalb Jahre alt ist, hach!) träumen mag, wenn er einen Alptraum hat. Träumt er, dass ihm jemand seinen Schnuller wegnimmt? Oder ihn oder seine Eltern wegschleppt? Das würde mich wirklich interessieren, wie so ein Kind seine Eindrücke verarbeitet und was für ihn in einem Traum so schlimm sein kann. Aber das wird wohl immer ein Geheimnis bleiben…
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Tja, nicht nur die gute Frau Fettebeute hat Bewerbungsfrust, sondern auch ich. Bsiher hagelte es nur Absagen, was mich langsam an meiner Berufswahl zweifeln lässt. Bin ich nicht qualifiziert genug? Ist es die Krise? Ist es, weil ich ein Kind habe? Habe ich zuwenige Prakitka gemacht (nein, definitv nicht!)? Bin ich nicht engagiert genug? Keine Ahnung, was es ist. Na gut, mit Absagen kann ich vielleicht ganz gut leben, aber letztens flatterte mir doch eine der besonders dreisten Art ins Haus. Im Umschlag steckte meine Bewerbungsmappe. Das wars. Kein Anschreiben à la “Liebe Frau Andscha, leider… blablabla… viele hochqualifizierte Bewerbungen… ihre auch… aber dennoch nicht für Sie entschieden…” etc. pp. Nix, nada! Und am “tollsten” fand ich dann noch, das die nicht mal mein Anschreiben aus der Mappe genommen hatten. Ja, so geht man mit Bewerbern um! … Und das Unternehmen war nicht mal eins von der großen Sorte, wo man das vielleicht noch hätte verstehen können.
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Das wünsche ich Euch. Habt eine fröhliche Weihnacht, hoffentlich im Kreise Eurer Lieben!
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Gerade war ich mal wieder im Keller, um eine Ladung Wäsche anzuwerfen. Als ich den Wasserhahn aufdrehte, war es wieder da, das Zitat eines ehemaligen Mitbewohners aus dem Studentenheim: “Righty tighty, lefty loosy”. Dies sei ein englischer Merkspruch dafür, wie man Schrauben, Hähne etc. drehen muss, damit sie eben festgezogen oder gelockert werden, erklärte er mir damals, als ich mal wieder ratlos war. Und seitdem muss ich jedes, aber auch jedes Mal an ihn und diesen Spruch denken, wenn ich den Waschmaschinenhahn auf- oder zudrehe oder mit Schrauben hantiere (kommt ja bei Leuten mit Affinität zum schwedischen Möbelhaus öfter vor). Aber das macht nichts, denn jetzt weiß ich wenigstens immer, in welche Richtung ich drehen muss…
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Ich gebe es zu: Ich gucke jede Woche, was es denn demnächst wieder beim Kaffeeröster, der mittlerweile anscheinend nur noch nebenbei Kaffee verkauft, so neues Nützliches und Unnützes gibt. Diese Woche ist mir da gleich etwas ins Auge gesprungen, das ich einfach bloggen muss: die elektronische Einkaufsliste. Was soll das denn bitteschön? Wer soll das benutzen? Leute, die ihre eigene Handschrift nicht lesen können? Oder die das Schreiben in der Welt 2.0 schon ganz verlernt haben? Oh, halt, ich vergaß, dass dieses Gerät ja auto,atisch alles in Kategorien ordnet. Aber das Joghurt und Käse Milchprodukte sind und Bananen und Äpfel zum Obst gehöre, sollte ein normal denkender Mensch doch noch von alleine zusammenbekommen, oder??? Aaaaaah… muss man denn alles digitalisieren?
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