… ist es soweit, und „Last Christmas“ von Wham! wird über den Äther geschickt. Es ist wieder soweit! Heute habe ich das Lied zum ersten Mal in diesem Jahr gehört. Sind ja auch nur noch vier Wochen bis Heiligabend. Und egal, ob Ihr alle davon genervt seid – ich liiieeebe es!
… und jetzt alle: Laaaast Christmas, I gave you my heaaart…
… ein neues Oeuvre aus dem Hause Andscha ist fertig.
Ganze anderthalb Monate habe ich für diesen Babypullover aus reiner Baumwolle gebraucht. Dabei war das Muster nicht das Problem, das war sehr simpel. Aber leider habe ich nicht soviel Gelegenheiten zum Stricken, wie ich gerne hätte. Und das Zusammennähen habe ich ein bisschen vor mir hergeschoben… Ich bin mit dem Ergebnis aber sehr zufrieden. Der Pulli ist noch ein bisschen zu groß (das ist doch nie und nimmer ‘ne 86…), aber umso länger kann der Sohn ihn tragen.
Material: ca. 300g Rowan Handknit Cotton, Rundstricknadel Nr. 4, Häkelnadel Nr. 3, zwei Knöpfe.
Ja genau, Joghurt. Wieso Joghurt?, werdet Ihr Euch fragen. Darum: Der Sohn, mittlerweile zarte 16 Monate alt, beginnt damit, alles, was geht, nachzusprechen. (Oh je, jetzt muss man langsam aufpassen, was man sagt…) Ganz neu im Repertoire sind Anne (Ente), Uhe (Schuhe) und Tata (unschwer zu erraten). Das allerallerschönste Wort ist aber, ihr ahnt es schon, Joghurt. Eine seiner Leibspeisen. Wenn nichts mehr geht, hilft Joghurt. Vor einigen Tagen dann, mitten beim Abendbrot, machte der Sohn ein ganz angestrengtes Gesicht und sagte sowas wie: Gro-gro. Das wiederholt er jetzt häufig, und jedes Mal geht mir das Herz auf. Auch wenn es sich so anhört, als hätte er zu lange in einer verqualmten Bar gesessen. Gro-gro. Ich bin so stolz!
Also, ich habe mich ja bisher kein Stück von der ganzen Twilight-, Bis(s)…- oder wie auch immer-Hysterie anstecken lassen. Ich habe noch nicht mal eines der Bücher gelesen (werde ich aber bestimmt irgendwann tun, aus reiner Neugier, ob’s denn wirklich so toll ist). Aaaaaber: Der Soundtrack zum neuen Kinofilm „New Moon“ ist der Hammer. Jawoll. Der Titelsong zum Film hat mich gleich vom Hocker gerissen. Deshalb ist mein Lied des Monats November: „Meet me on the Equinox“ von Death Cab for Cutie. Ich bin be-geis-tert.
Heute beim Warten auf grünes Licht an der Kreuzung zufällig gesehen: Eine Frau, die auf ihrem Fensterbrett herumturnte und Weihnachtsdeko anbrachte. Das volle Programm, Fensterbilder mit Weihnachtsmännern und einen „Frohe Weihnachten“-Schriftzug. Hallo???
… ist das kalt hier! Aber es nützt ja alles nichts, ich muss jeden Tag mit dem Sohn raus. Wer selbst Kinder hat, weiß ja, dass man sich keinen Gefallen damit tut, mit den Stöpseln den ganzen Nachmittag drinnen zu bleiben. Und nun ist es soweit: Ich habe mir zum allerersten Mal eine funktionelle Winter-Outdoorjacke bestellt. Und das mir, die diese Dinger eigentlich gar nicht leiden kann und sowas nie, nie, nie anziehen wollte. Aber da sich ja nun so einiges geändert hat und sich die Sache mit dem Wärmepilz auf dem Spielplatz wohl nicht realisieren lässt (und auch gar nicht ganz ernst gemeint war), bleibt mir wohl nichts anderes übrig… Ich hoffe, das gute Stück passt und sieht einigermaßen aus.
Das hier habe ich zufällig in einem anderen Blog entdeckt: Eine schöne Kindheitserinnerung in Sachen Schulbrote. Ob mein Sohn in zwanzig, dreißig Jahren sich auch gerne an solche Dinge erinnern wird? …Ich geb’ mir Mühe!
… ist natürlich ein toller Anlass für allerlei tolle DDR-Quizchen hier und da. So auch heute morgen im hiesigen Jugendradio. Drei Fragen galt es zu beantworten. Erstens: Was ist Pittiplatsch? Eine beliebte Puppenfigur, was zu essen oder … (hab ich vergessen). Zweitens: Was ist ein Motschekiepschn (oder wie auch immer man das schreibt)? Ein Marienkäfer, eine Motte oder ein Rotkehlchen? Und drittens: Was war kein DDR-Fastfood? Grilletta, Ketwurst oder Brühbemme? Die Fragen waren so leicht, dass es schon weh tat. Und die Kandidaten? Lagen meistens grandios falsch. Wie kann man sowas Einfaches nicht wissen?, fragte ich mich. Da fiel mir ein, dass ich hier ja im „tiefsten Westen“ bin (falls man solche Begriffe überhaupt noch bemühen will). Und das diese Dinge, die für mich noch ganz alltäglich waren, hier anscheinend teilweise gänzlich unbekannt sind. Und um das Klischee auch noch schön weiter zu bedienen, winkte dem Sieger ein Wochenende im Plattenbau-Hotel in der Hauptstadt. Tooooooll… Anscheinend ist die Wiedervereinigung noch nicht überall angekommen. Ebenso beim orange-blauen Discounter: Da gibt es zum Jubiläum Wodka Gorbatschow extra günstig. Dazu dann noch den Tipp, damit doch die ebenfalls angepriesene „Magische Kohlsuppe“ zu verfeinern… Halt, Stopp! Magische Kohlsuppe? Da muss ich damals wohl was verpasst haben, oder war das Bückware?
Zur allgemeinen Belustigung: Frollein Andscha anno 1989
Was ich vor 20 Jahren in jenen „magischen Momenten der Geschichte “ (Zitat Tagesschau.de) gemacht habe, weiß ich leider nicht mehr. Da war ich ja gerade mal in der ersten Klasse und war damit beschäftigt, Altstoffe zu sammeln und mein Pioniertuch zu knoten… Aber eins weiß ich: ich liebte Ketwurst!!! (Für alle Unwissenden: Ketwurst war die ostdeutsche Entsprechung des Hot Dogs. Und Pittiplatsch war eine beliebte Puppe in Form eines Kobolds. Und ein Motschekiepschn ist nichts anderes als ein Marienkäfer.)